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Rückblick


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Bundesweiter Vorlesetag


Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Mit dieser Aktion soll ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt und die Freude und Begeisterung für das Lesen bei Kindern geweckt werden. Auch die Grundschule Assamstadt beteiligte sich an dieser Vorleseaktion. Sowohl Bürgermeister J. Döffinger, als auch die ehemalige Rektorin R. Scherer und die Lesepatin D. Zenkert zögerten nicht und erklärten sich bereit, den Schülerinnen und Schülern vorzulesen.

Die Erstklässler machten es sich mit ihren mitgebrachten Kissen gemütlich und lauschten der Geschichte "Die kleine Hummel Bommel" von Britta Sabbag und Maite Kelly. Auch die Zweit-, Dritt- und Viertklässler wurden mit "Irgendwie anders" von Chris Riddell und Kathryn Cave und "Linnéa im Garten des Malers" von Christina Björk und Lena Anderson in den Bann gezogen. Alle Kinder freuten sich über diese gelungene Abwechslung und Bereicherung. Vor allem die Jungen der Klasse 3 fanden es toll, ein männliches "Vorlesevorbild" zu haben.   Dieser Vorlesetag wurde als Anlass genommen, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig das Vorlesen bereits im Kleinkindalter ist. Eltern, die ihren Kindern täglich vorlesen, erleichtern Ihnen deutlich das spätere Lesen lernen. Bereits 15 Minuten am Tag genügen. So begünstigt das Vorlesen nicht nur das Lesen (lernen), die Kinder nehmen insgesamt gute Voraussetzungen für die Schule mit. Gut jedes zweite Kind in der Grundschule ohne Vorleseerfahrung sagt von sich, es sei genervt, weil es dachte, Lesen lernen gehe schneller, so die Ergebnisse der Vorlesestudie 2018 von Stiftung Lesen. "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste", brachte es schon der große deutsche Dichter Heinrich Heine auf den Punkt.  

Auch Grundschulen können mit Angeboten außerhalb des Unterrichts die Lernbegeisterung und -kompetenz der Schüler fördern. Die Grundschule Assamstadt hat sich neben den jährlich stattfindenden Autorenlesungen, dem Lesekoffer der Buchhandlung Moritz und Lux und den individuell gestalteten Leseecken in den Klassenzimmern mit altersentsprechenden Büchern nun beim Online-Leseförderprogramm "Antolin" angemeldet.  "Um nicht nur das Vorlesen in den Fokus zu rücken, sondern die Kinder in der heutigen Zeit des Handys und der digitalen Medien für das Lesen an sich zu begeistern, hat sich unsere Grundschule entschieden, "Antolin" für die Klassen 1-4 einzurichten, um neue Motivationen für das Lesen zu schaffen", so Schulleiterin Hübner. "Antolin" stellt Quizfragen zu mehr als 87.000 Kinder- und Jugendbüchern bereit. Die Kinder üben flüssiges und sinnerfassendes Lesen und bekommen zudem noch Anerkennung durch die Punktevergabe.    


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